Come into my mad world...

 

* Startseite     * Über...     * Archiv     * Gästebuch



* Links
     Meine Homepage






Im Auftrag des Mottos des Sinns der Aufklärung - gestern.

Morgen darf auch ich die ersten Türchen meiner zwei Adventskalender öffnen. Denn wir sind bereits wieder kurz vor dem Ende des Jahres. Vierundzwanzigmal werden wir noch wach, heißa! - Dann ist Weihnachtstag. Die Zeit verging wieder einmal im Fluge und wenn ich mich so an meine wenigen Blog-Einträge erinnere, die ich hier 2008 geschrieben habe, dann wird mir bewusst, was ich alles erlebt habe. Es ist wahnsinnig viel passiert... und doch vergingen die Tage wie im Fluge - oder gerade deswegen.

Mein Herz hüpfte wieder einmal von einem zum anderen, ich habe Abiturprüfungen geschrieben, eine Abschlussfeier gehabt und seit einigen Wochen bin ich an der Technischen Universität und vertiefe mein Sprachenwissen. Ich sehe viele Menschen nicht mehr so oft, die mir sehr ans Herz gewachsen sind. Dafür ist jeder Treff wieder etwas schönes und herzerfreuendes. Dann habe ich natürlich wieder eine Menge neuer Leute kennengelernt, das ist natürlich nicht zu verachten.

Und im Rückblick auf viele Stationen meines Lebens, im Sinnieren über meine vergangenen Entscheidungen kann ich nicht sagen, dass ich mich irgendwann einmal wirklich fatal fehlentschieden hätte. Jeder Schritt meines Lebens scheint mir sinnvoll, alle Dinge fügen sich zusammen... auch wenn sich das Spiel "Was wäre, wenn..." beliebig und in allen Perspektiven spielen lassen würde. Und zwar endlos.

Mein Leben könnte man momentan als sehr schön beschreiben. Gründe gibt es dafür viele: Ich fühle mich sicher in meiner Beziehung, mein Studium fordert mich und lehrt mich, nicht so faul zu sein (ein stetiger Prozess...) und ich habe das Gefühl, meine Ziele für das nächste Jahr erreichen zu können. Ich habe natürlich auch noch Träume für spätere Zeiten - und von denen träume ich gern.

Bald ist Weihnachten. Seit vielen Jahren habe ich mal wieder Weihnachtsschmuck in meinem Zimmer stehen. Das ist ein Anzeichen für Glückseligkeit in mir.

Natürlich kann ich nicht ewig in diesen Gefühlen schwelgen, denn Stillstand ist nie... aber ich möchte mich zumindest noch in diesem Jahr daran erfreuen. Das nächste Jahr kommt bestimmt. Und auch darin sind wieder viele Hürden zu überwinden und neue Dinge auszuprobieren. Ich hoffe, dass ich mir ein großes Ziel erfüllen kann, doch ich bin guter Dinge. Auf jeden Fall werden sich wieder viele Sachverhalte ändern.

Und um ehrlich zu sein habe ich heute schon das erste Türchen meines Adventskalenders geöffnet. Ich wollte unbedingt sehen, was der fast nicht bekleidete Mann unter seinem Lendenschurz verbirgt.Und siehe da - es geschehen noch Zeiten und Wunder - es war ein kleines Schokoladenherz.

30.11.08 19:46


Das Leben, wie es sein soll

Und das geht auch ohne Coca Cola. Jaja, eingetragene Schutzmarke und so: Ich verlange kein Geld für meine Blog-Einträge und benutze die Coca Cola-Schutzmarke auch nicht als Werbemittel! So, ich hoffe das reicht.

Zurück zum eigentlichen Sinn & Zweck dieses Blogeintrags: Ich möchte nur mal verlauten lassen, was ich doch gerade für ein Glück habe: Meine Tage und Wochen und Monate sind vollgepackt mit aktionsreichen Taten, ich sehe meinen Freund kaum mehr und überhaupt habe ich gerade meine Periode. Argh! So viel muss geplant werden, so viel wächst mir über den Kopf und ich freue mich tatsächlich wieder über Tage, an denen ich nichts vorhabe - so wie heute. Natürlich muss ich meine freie Zeit gleich darin investieren, dass ich hier im Blog mal wieder etwas von mir hören lasse. Ich bin ja so selbstlos!

Also, nun wollt ihr sicher Details, warum ich nicht mehr so viel Zeit habe und um jeden Millimeter freien Raum auf dem Zeitstrahl kämpfe: Ich bin seit neustem bei der Mafia und habe in einem ziemlich großen Areal die Steuern und Schutzgelder einzutreiben. Ich sage euch - das ist eine Heidenarbeit, das Blut derer aus dem Anzug zu kriegen, die sich weigern, zu zahlen. Eine Angestellte, die meine Kleidung für mich wäscht, könnte ich mir zwar leisten, aber ich passe auf meinen Designer-Anzug lieber selbst auf. Man weiß ja nie...

Im Ernst: Ab Oktober studiere ich, wie schon geschrieben. Einige Vorkehrungen müssen noch getroffen werden, so zum Beispiel Informationen über den Campus holen, schauen, wo es günstige Bücher gibt, sich bei der SLUB (große Bücherei der TU Dresden) anmelden etc. pp. Endlich habe ich nun auch einen lukrativen und schönen Nebenjob: Die Arbeit erledige ich gut (aber noch nicht perfekt) und die Bezahlung ist spitze. Somit hat sich schon mal ein Problem in Luft aufgelöst.

Leider ist auch mein Freund seit diesem Monat schwer beschäftigt und hat kaum mehr Freizeit. Er tut mir schon ein wenig leid, da seine Arbeit schwer ist, der Lohn aber eher ein Witz. 300 Euro pro Monat sind kein Verhältnis zu einer 40-Stundenwoche mit körperlich anstrengender Arbeit. Ich wundere mich schon immer, dass er nicht heiser ist, wenn wir abends telefonieren. Tja, Bademeister und Schwimmtrainer sein will gelernt sein. Und man braucht eine gehörige Portion Freude an dieser Arbeit, um das durchzuhalten. Doch er wird sich da schon durchbeißen - auch wenn ich nicht immer die perfekte Unterstützung darstelle - bin leider noch immer zu selbstsüchtig und raube allen den Nerv mit meinem Wunsch, im Mittelpunkt zu stehen.

Womit wir nun zum nächsten Gedankenpunkt kommen: Ich habe das Gefühl, keine Leidenschaft zu besitzen. Alles, was ich bis jetzt tat, war halbherzig. Ich kann mich an nichts erinnern, was ich mit vollem Einsatz getan habe. Beziehungen habe ich auslaufen lassen, sobald meine Augen zu stark an jemand anderem klebten - kein Einsatz zum Aufrechterhalten des Beziehungsstatus', hab die Liebe verpuffen lassen. Oder sie ist allgemein verpufft, keine Ahnung. Auch in meiner Schullaufbahn habe ich nur das getan, was notwendig war: Fast nichts. Ich habe mich nirgends richtig reingehängt und leidenschaftlich gearbeitet. Dass es mit meinem Nebenjob so gut klappt, liegt schlicht und einfach an meiner Beherrschung der deutschen Sprache. Tja, und von meiner Familie entferne ich mich auch immer mehr, da mir die Leidenschaft fehlt, in diesen "Haufen" Ordnung und Harmonie hineinzubringen. Kurz und schlicht gesagt: Alles, wo ich Kraft und Einsatz zeigen muss, um etwas voranzubringen - alles, was mir zu schwer ist, wird liegengelassen und man widmet sich etwas Neuem. So werde ich schon sehr bald gegen einen Baum rennen - sei er auch nur imaginär, dieser Schlag wird mich zu Boden reißen.

Und, ehrlich gesagt, ich weiß nicht, wie ich meine Leidenschaft zurückholen oder herbeirufen soll. Ich bin ein durchaus fauler Mensch ohne Ambitionen, das zu verändern. Mir fällt es einfach nur auf und ich schreibe darüber, sodass es wildfremde (und auch bekannte) Menschen lesen können. Ist das nicht komisch? Ich scheine nur Leidenschaft darin zu zeigen, dass ich mich selber zur Schau stellen kann. Der Egoismus kennt keine Grenzen - und der Narzissmus unterstützt ihn hervorragend. Super, dass meine Eigenschaften so ein perfektes Team bilden!

Nun, ich habe fertig.

8.9.08 12:45


Studium

Herrje... ich bin Studentin! Was nun?!

Auf einmal hatte ich plötzlich die Zulassung im Postkasten und mir wird erst jetzt klar, dass sich alles verändern wird: Studieren ist anders. Anders als Schule. Aber auch anders als arbeiten. Es wird mir wohl alles in allem eine Menge abverlangen... und jetzt, wo ich den Studienplatz sicher habe, bin ich mir plötzlich gar nicht mehr so sicher, ob ich das, was ich mir vorgenommen habe, überhaupt schaffen kann.

Man beachte nämlich folgende Punkte: Ich bin stinkend faul - wenn nicht sogar zu faul zum stinken, habe noch nie in meinem Leben effektiv und mit Freude etwas in Eigenregie gelernt, ich bin stinkend faul, ich bin auf das BaföG angewiesen, ich muss noch einen Job finden und zu guter Letzt - ich bin stinkend faul.

Ich bin jetzt schon total aufgeregt, wenn nicht sogar aufgelöst, wenn ich an all die neuen Menschen denke, die ich kennenlernen werde. Werde ich sie mögen? Werden sie mich mögen? Finde ich Anschluss? Wenn ja, passt dann mein TV-Kabel dran? Fragen über Fragen... Und um ganz ehrlich zu sein: Ich werde mir am ersten Tag vor Aufregung verdammt nochmal ins Höschen machen! O.o

Nichtsdestotrotz freue ich mich natürlich auf alles Neue. Ich bin gespannt, neugierig und will endlich wissen, wie es ist, zu studieren! Ich bin auf das gespannt, was ich lernen kann, was ich wissen muss und ob es mir Spaß macht, mich dieser Herausforderung zu stellen. Nachdem ich die ersten nervenzerfetzenden Tage überstanden habe, werde ich sicher auch hier in einen Alltagstrott kommen und bald keine Aufregung mehr verspüren (wäre es doch nur schon soweit!).

Ich denke sogar darüber nach, einen eigenen Haushalt zu gründen. Freude daran hätte ich sicher - immerhin ist es etwas Neues, etwas was ich noch nie hatte - und nichts ist so selbstständig machend wie eine eigene Bude. Jedoch ist es natürlich bequemer, zuhause zu bleiben - meine Eltern lassen mir die freie Wahl. Und ich kann mich einfach nicht entscheiden! Ich bin mir sicher, dass die Bequemlichkeit siegt - und wenn sie es nicht tut, werde ich mir in jedem schwierigen Moment, den ich allein in meiner eigenen Wohnung ausstehen muss, Vorwürfe machen, warum ich nicht einfach zuhause bei meinen Eltern geblieben bin.

Ein Teufelskreis.

Und je mehr ich mir darüber Gedanken mache, desto unklarer werde ich mir, desto mehr Einströmungen prallen auf mein armes Hirn ein und irgendwie habe ich langsam das Gefühl, nicht mehr unterscheiden zu können, was wichtig und was unwichtig ist. Ich scheine aus jedem kleinen Mückenproblem einen riesigen Elefantenfurz zu machen... ich bemerke dies alles, doch ich kann mich dagegen nicht wehren. Denn wenn ich aufhöre, mich mit den kommenden Problemen zu beschäftigen, habe ich das Gefühl, dass ich etwas vernachlässige und fühle mich sofort schlecht dabei.

Ein Teufelskreis.

Zum Glück habe ich jetzt noch einmal bis Sonntag die Gelegenheit, mich ein wenig auszuruhen - eine Art kleiner Urlaub für mich. Ich freue mich schon auf meine temporäre Residenz in Langebrück... und es wäre mir natürlich lieb, hätten wir das Haus noch ein bisschen länger für uns. Aber naja, der Ernst des Lebens lässt sich nicht aufhalten und auch wenn ich dort bin und scheinbar meine Ruhe habe, werden die Wogen des Denkens mich überrollen und in ihren dunklen Bann ziehen.

Arrr, ich bin so poetisch!!

5.8.08 09:03


Life lags

Ich hab mir meine Ferien wohl verdient... immerhin habe ich Abitur gemacht und hatte natürlich NIE zuvor Freizeit. Ganze drei Jahre lang habe ich ohne eine Pause geschuftet und auf mein Ziel hingearbeitet. Unermüdlich war ich...

Naja, ich hatte genug Zeit zum Ausruhen. Echt jez. Deswegen bin ich auch gerade voll dabei, einen Nebenjob zu bekommen. Das ganze Rumgammeln mit Zocken und so is schon geil, ja... aber es betrübt auch das Gemüt, wenn man sieht, wie alle anderen an einem vorbeiziehen, eine Lehrstelle haben, das Studium sicher haben etc. Denn letzteres habe ich derzeit nur zur Hälfte. Anglistik darf ich nun definitiv studieren. Jetzt geht es nur noch um die zweite Studienrichtung: Ende Juli (ich warte) soll das Ergebnis des NCs bekanntgegeben werden. Ich weiß gar nicht was ich machen soll, falls ich nicht in das Studium komme... was anderes wählen... ja.

Nun, das Leben besteht ja nicht nur aus zocken, essen, schlafen und scheißen, sondern auch aus überaus subtileren Dingen: Die Liebe zum Beispiel.

Anderes Thema... - nein nein, keine Sorge. Ich werde euch nun NATÜRLICH von meinen geheimsten Intermezzos mit dem Liebhaber berichtet, euch teilhaben lassen an meiner alles überragenden Libido und euch auch sagen, dass ich es LIEBE, wenn sie exakte 16cm in meinen Unterleib bohren.

Äh... wo war ich nochmal stehen geblieben? Ah ja, bei der Liebe . Nun, ich kann mich momentan nicht beschweren und genieße alles, was so in dieser Richtung geschieht. Ich bin wieder der gefühlvolle Mensch, der so leicht zu verletzen ist, der naiv in das neue Abenteuer schlidderte und nun immer ganz dämlich schaut, wenn er mal enttäuscht wird. Jeden Tag passieren so viele neue Dinge, man kommt in Situationen, wo aus einer klitzekleinen Kleinigkeit ein riesiger Streit entstehen kann... doch zum Glück gibts ja noch solche aufbauenden Sätze wie "Halz Maul, Schatz!", "Bring mir mein Bier, Darling!" oder "Gleich fick ich dich, will nur noch kurz die Ini zuende machen!!!einszwölf111!!" - das sind die Lebensretter so ziemlich jeder Beziehung zwischen zwei völlig hoffnungslosen Nerds, die sich einem Leben als Paladin verschrieben haben ("BÄM OIDA HOLY SHOCK CRIT OIDA!!!").

So viel aus meiner derzeitigen Lebenssituation. Status: ledig.

Wagt es bloß nicht mit mir Kontakt aufzunehmen, mein Wachhund reißt euch den Penis raus und legt ihn als Trophäe zu meinen Füßen. Und sollten hier doch einige weibliche Wesen meinen Blog lesen (*aufgeregt julia zuwink* :D), dann wird sich mein Wachhund für diese Situation auch noch was einfallen lassen.

26.7.08 19:56


Euphorie schadet nie...

... nur leider waren es dann doch keine 2,0 - wie mir fälschlicher Weise ein Programm ansagte, sondern nach einem Gespräch mit dem Oberstufenberater stellte sich heraus, dass mein Durchschnitt 2,1 beträgt. Ich versuchte, mit einer mündlichen Nachprüfung in Mathematik da noch was zu reißen, aber es gelang mir nicht. Nun habe ich also meinen 2,1er-Durchschnitt und werde damit auch leben können, falls ich meinen gewünschten Studienplatz bekomme. Ansonsten geh ich stiften.

Egal. Der Mensch kämpft sich weiter. Irgendwas werde ich schon zutun haben O.o

1.7.08 00:32


Nichts tun...

...ist furchtbar, wenn es unfreiwillig ist.

Aber ich habe mein Abitur in der Tasche - und es ist gar nicht mal so schlecht! Mit einem 2,0er Durchschnitt kann man sich sehen lassen, dafür, dass es ein Schmalspurabi mit den wichtigsten Fächern war und ich mich auch kaum angestrengt habe. Das Studium kann kommen, ich bin faul genug dafür!

Ich bin meinem Traum treu geblieben und werde mich weiter in die Materie der Sprachen einarbeiten. Germanistik und Anglistik / Amerikanistik sollen es sein. Ich freu mich schon darauf.

Auch wenn ich an einem Technischen Gymnasium war - was bringt es mir, einen Ingenieursberuf zu studieren, wenn ich es nicht kann, es mir keinen Spaß macht und ich verdammt nochmal nicht so gut darin bin, wie mit den Sprachen?! Was nützt es mir, wenn Ingenieure gesucht werden, wenn ich es ganz einfach nicht machen will?!

Genau, deswegen können mich alle, die Ingenieure suchen, mal ganz gepflegt am Arsch lecken. Gern auch zweimal. Da muss ich mich wenigstens nicht waschen :P

Ich brauch auf jeden Fall noch eine weitere Möglichkeit, an etwas Geld zu bekommen. Ich habe schon etwas gefunden, was sogar relativ leicht verdientes Geld ist: Ich werde mich nun desöfteren malen lassen. Als Portrait-Modell bekomme ich für 2 Stunden ungefähr 15 Euro. Das ist schon mal ein guter Anfang, aber es ist leider nicht dauerhaft, deswegen möchte ich gern noch einen anderen Job haben.

Studenten müssen sich auch von etwas ernähren.

Es ist seltsam, kein Schüler mehr zu sein. Dieser Lebensabschnitt ist nun vorbei... das ist ein befremdliches Gefühl. Immerhin habe ich so 13 Jahre meines Lebens verbracht. 

14.6.08 15:10


Und ich roste

Die 9 Wochen sind um, juchei! Am 14. Mai, also in 9 Tagen schreibe ich meine Deutschprüfung. Tatsächlich muss ich als Teilnehmende des englischen Leistungskurses eine schriftliche Prüfung mehr schreiben - eine frivole Frechheit, wie ich finde. Ich habe ja nichts gegen die deutsche Sprache, ganz im Gegenteil - ich befürworte ihre Förderung und Korrektheit - doch diese Prüfung hätte ich mir auch sparen können. Das ist echt uncool.

Aber so ist das Leben nun einmal - kein Ponyhof, keine Pferde, kein Wunschkonzert. Schon irgendwie schade. Denn ich würde mir sofort wünschen, dass ich bis zu den Prüfungen keine anderen Aufgaben mehr machen muss, wie zum Beispiel diese abgefuckte Belegarbeit für Maschinenbautechnik. Mein Elan befindet dafür befindet sich ungefähr bei... genau Null.

Leider gilt dies auch für so ziemlich alle anderen Dinge momentan. Aber wer kann es mir verübeln?

Was ich nach dem Abitur mache weiß ich schlicht und einfach nicht - Zusagen bekam ich noch von keiner Stelle. Das ist frustrierend, wenn nicht sogar deprimierend. Und es macht definitiv keinen Spaß

Womit vertreibt man sich die Freizeit? Womit entfernt man das schlechte Gewissen? Genau. Mit Sex. Eine wirklich gute Art, an nichts Unwichtiges mehr zu denken. Es ist doch so viel wertvoller, einem anderen Menschen vollkommene Befriedigung zu schenken. Wenn man schon sonst nichts kann und auch zu sonst nichts Lust hat - Sex macht immer Spaß. Ich gehe nun natürlich von einem gesunden Körper aus, der gerade keine Zipperlein hat. Wir alle wissen ja zu gut, wie so etwas den Lustfaktor beeinträchtigen kann.

Aber wenn dann wirklich alles mal gesund ist und man sich wohl fühlt, dann ist es ganz normal, dem Sexualtrieb zu folgen - und ihn auch entsprechend auszuleben. Ich befürworte diesen normalen Trieb des Menschen. Und den damit verbundenen Geschlechtsakt, wenn er gut gemacht ist, natürlich noch viel mehr.

Also, Leute - fickt euch eure Verstimmungen weg! Doch denkt daran, für so einen Akt reichlich viel Zeit einzuplanen, denn nichts ist schlimmer, als dann schnell, husch husch, danach etwas machen zu müssen, ohne sich Zeit nehmen zu können. Nach dem Sex gehetzt zu werden ist genauso als hätte man vorher gar keinen Sex gehabt - also völlig sinnlos. Nach dem Verkehr sollte man eniges an ruhigen Minuten haben, sich darüber austauschen und sich so ehrlich wie möglich sagen, was gut und was schlecht war. Es ist wirklich so verdammt wichtig, so etwas einmal zu sagen. Und es macht auch noch Spaß!

Die Verbalerotik und das verbale Nachglühen sind sowohl anregend als auch entspannend zugleich  

5.5.08 21:00


Das Leben rast

Tatsache. In ungefähr 9 Wochen sitze ich da und schreibe mein Abitur. Es ist also soweit. 13 Jahre Schule müssen sich nun bemerkbar machen. In einigen Seiten Text und 15 Minuten mündlicher Prüfung. Schon erstaunlich, oder? Für so eine kurze Zeit belastet man sich all die Jahre mit dem unendlichen Datenmüll... man konsumiert und konsumiert, akkumuliert und akkumuliert. Es ist faszinierend.

Am nächsten Sonntag ist schon ein weiteres Welt-Event angesagt: Die Leipziger Buchmesse des Jahres 2008 öffnet für uns ihre Pforten. Das wird ein Spaß. Ich freu mich schon drauf, bin hoffnungsvoll und überlege mir heimlich still und leise, was denn alles so geschehen könnte. Ich will mir unbedingt das Buch von Charlotte Roche kaufen, welches den Titel "Feuchtgebiete" trägt und meines Erachtens große Klasse sein muss.

Desweiteren bin ich seltsamer Weise sehr optimistisch, dass ich es schaffe, nach dem Abi eine Lehrstelle zu bekommen. Ich weiß auch nicht, woran es liegt, aber ich wünsche es mir so sehr. Nicht wieder diese Niedergeschlagenheit, die ich vor 3 Jahren schon einmal erleben durfte. Zu dieser Zeit hatte mir das BSZ sozusagen meinen Frohsinn gerettet. Und nun verlasse ich es bald wieder. Ich muss sagen, es macht doch ein wenig melancholisch. Ich hab noch nie so viele nette Leute auf einen Schlag in einer Schule kennengelernt.

Aber man trifft ja immer ein paar neue Visagen, so schwer wird das schon nicht sein. Und viel zu viele vergisst man immer wieder, und das auch noch viel zu schnell. Nach dem Motto: Kennen wir uns nicht irgendwoher? - Ja, ich wohne nebenan und putze immer das Treppenhaus, wenn du es vergessen hast. - Ach so, na dann, man sieht sich!

Also, man wird sehen, was die Zeit bringt. 

10.3.08 20:22


 [eine Seite weiter]



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung