Come into my mad world...

 

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Sommertag

Meine Kopfhörer sind kaputt. Schon längere Zeit. Aber irgendwie bin ich sogar zu faul dazu, sie zu meinem Vater zu bringen. Dabei möchte ich gern mal wieder laute Musik hören, mit gutem Klang, welcher mein Ohr einlullernd umschmeichelt. Denn dabei lässt es sich am besten heulen: Mit dem passenden Soundtrack.

Apropos heulen: Wie kann man nur solche Stimmungsschwankungen haben?! Es ist ein hoch und runter mit ihnen - besonders mit meinen. In der Schule bin ich einerseits aufgekratzt, die Queen of ROSA, und dann... kommt wieder das Tief, was sich dann über den restlichen Tag legt, wie ein dickes, schwarzes Tuch. Schwarz ist kleidend, aber nicht wenn man depressiv ist. Ich sollte mir morgen unbedingt etwas farbiges anziehen. Vielleicht ein Clownskostüm.

Ich bin die geborene Komikerin. Aber das will ich gar nicht sein. Wenn man dafür das Schauspielern zwingend an der Tagesordnung haben muss, ist das gar nicht mehr so schön. Schauspielen macht riesigen Spaß, aber nicht immer. Und das ist der entscheidende Fakt. Aber hat man sich erstmal in eine Rolle hineingesponnen, kommt man da so schnell nicht mehr heraus. Wenn alle erwarten, dass man "wie immer" ist, kann man nicht einfach "mal anders" sein... das würde ja fürchterliche Verwirrung anrichten.

So zu sein, wie immer, das erspart eine Menge Fragen. Das ist schon schön. Die Fragen könnte man sowieso nicht beantworten, ohne andere unbeteiligte Menschen in das Fiasko einer Depression zu stürzen. Von daher, da ich ja eine gefühlvolle Heilige bin, lass ich das mal lieber. Könnte jemandem wehtun.

Ich bleibe wie immer außen vor. Wie immer.

3.1.08 21:08
 


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