Come into my mad world...

 

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Studium

Herrje... ich bin Studentin! Was nun?!

Auf einmal hatte ich plötzlich die Zulassung im Postkasten und mir wird erst jetzt klar, dass sich alles verändern wird: Studieren ist anders. Anders als Schule. Aber auch anders als arbeiten. Es wird mir wohl alles in allem eine Menge abverlangen... und jetzt, wo ich den Studienplatz sicher habe, bin ich mir plötzlich gar nicht mehr so sicher, ob ich das, was ich mir vorgenommen habe, überhaupt schaffen kann.

Man beachte nämlich folgende Punkte: Ich bin stinkend faul - wenn nicht sogar zu faul zum stinken, habe noch nie in meinem Leben effektiv und mit Freude etwas in Eigenregie gelernt, ich bin stinkend faul, ich bin auf das BaföG angewiesen, ich muss noch einen Job finden und zu guter Letzt - ich bin stinkend faul.

Ich bin jetzt schon total aufgeregt, wenn nicht sogar aufgelöst, wenn ich an all die neuen Menschen denke, die ich kennenlernen werde. Werde ich sie mögen? Werden sie mich mögen? Finde ich Anschluss? Wenn ja, passt dann mein TV-Kabel dran? Fragen über Fragen... Und um ganz ehrlich zu sein: Ich werde mir am ersten Tag vor Aufregung verdammt nochmal ins Höschen machen! O.o

Nichtsdestotrotz freue ich mich natürlich auf alles Neue. Ich bin gespannt, neugierig und will endlich wissen, wie es ist, zu studieren! Ich bin auf das gespannt, was ich lernen kann, was ich wissen muss und ob es mir Spaß macht, mich dieser Herausforderung zu stellen. Nachdem ich die ersten nervenzerfetzenden Tage überstanden habe, werde ich sicher auch hier in einen Alltagstrott kommen und bald keine Aufregung mehr verspüren (wäre es doch nur schon soweit!).

Ich denke sogar darüber nach, einen eigenen Haushalt zu gründen. Freude daran hätte ich sicher - immerhin ist es etwas Neues, etwas was ich noch nie hatte - und nichts ist so selbstständig machend wie eine eigene Bude. Jedoch ist es natürlich bequemer, zuhause zu bleiben - meine Eltern lassen mir die freie Wahl. Und ich kann mich einfach nicht entscheiden! Ich bin mir sicher, dass die Bequemlichkeit siegt - und wenn sie es nicht tut, werde ich mir in jedem schwierigen Moment, den ich allein in meiner eigenen Wohnung ausstehen muss, Vorwürfe machen, warum ich nicht einfach zuhause bei meinen Eltern geblieben bin.

Ein Teufelskreis.

Und je mehr ich mir darüber Gedanken mache, desto unklarer werde ich mir, desto mehr Einströmungen prallen auf mein armes Hirn ein und irgendwie habe ich langsam das Gefühl, nicht mehr unterscheiden zu können, was wichtig und was unwichtig ist. Ich scheine aus jedem kleinen Mückenproblem einen riesigen Elefantenfurz zu machen... ich bemerke dies alles, doch ich kann mich dagegen nicht wehren. Denn wenn ich aufhöre, mich mit den kommenden Problemen zu beschäftigen, habe ich das Gefühl, dass ich etwas vernachlässige und fühle mich sofort schlecht dabei.

Ein Teufelskreis.

Zum Glück habe ich jetzt noch einmal bis Sonntag die Gelegenheit, mich ein wenig auszuruhen - eine Art kleiner Urlaub für mich. Ich freue mich schon auf meine temporäre Residenz in Langebrück... und es wäre mir natürlich lieb, hätten wir das Haus noch ein bisschen länger für uns. Aber naja, der Ernst des Lebens lässt sich nicht aufhalten und auch wenn ich dort bin und scheinbar meine Ruhe habe, werden die Wogen des Denkens mich überrollen und in ihren dunklen Bann ziehen.

Arrr, ich bin so poetisch!!

5.8.08 09:03
 


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